„Wer sich in Deutschland aktiv um seine Altersvorsorge kümmert, kann im Alter seinen Lebensstandard erhalten.“ So lautet das Fazit von Professor Dr. Bernd Raffelhüschen in seiner Anfang August veröffentlichten Studie. Der Rentenexperte hat im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment erstmals einen detaillierten Vorsorgeatlas für Deutschland erstellt.
Ralffelhüschens Institut hat errechnet, dass nur 9,2 Millionen Deutsche dank der Kombination von gesetzlicher und privater Vorsorge im Alter mindestens 60 % ihres letzten Bruttoeinkommens zur Verfügung haben. Das sind 56 % der Erwerbstätigen, für die aktuell der Lebensabend weitgehend gesichert ist.
Für die restlichen 44 % der Erwerbstätigen besteht erheblicher Vorsorgebedarf, denn die gesetzliche Rente mit durchschnittlich 984 Euro reicht bei weitem nicht aus, um den Lebensstandard im Alter zu halten.
Gerade Bewohner in einkommensstarken Regionen wie München, Stuttgart oder Hamburg müssen privat vorsorgen, denn sie verdienen gut, zahlen aber nur bis zur gesetzlichen Obergrenze in die staatliche Rente ein. Der Lebensstandard ist aktuell sehr hoch, die Altersrente wird relativ gering ausfallen.
Wer der Gefahr der Altersarmut entgehen möchte, muss unbedingt privat vorsorgen. Dabei sollte man das gesamte Spektrum der Altersvorsorge berücksichtigen (siehe dazu die Abschnitte Altersvorsorge und Lösungsansätze).
10.08.2009
Impressum | Rechtliche Hinweise | Barrierefreiheit
© Copyright 2004-2009 Silvia-Fischer-Finanz | Finanzberaterin, Finanzberatung
Lena-Christ-Straße 2, 82031 Grünwald bei München. Alle Rechte vorbehalten.