Die Industrieländer befinden sich aktuell in einer der schlimmsten Rezessionen der Nachkriegszeit, die auch immer stärker auf die Schwellenländer übergreift.
Die Angst vor einer Deflation wird auch im ersten Halbjahr 2009 präsent sein.
Umfangreiche Konjunkturpakete sollen die Rezession bekämpfen und für einen Wiederaufschwung im zweiten Halbjahr 2009 sorgen.
Die Geldpolitik bleibt auf lange Sicht sehr expansiv. Eine Intensivierung des staatlichen Eingreifens - beispielsweise durch direkte Interventionen (Übernahme von Aktiva) - zur Stärkung der Kreditmärkte und Bekämpfung der Deflationsgefahr wird diskutiert.
Ebenso stehen weitere Maßnahmen zur Rekapitalisierung der Banken und Übernahme von nicht liquiden oder wertlosen Aktiva durch den Staat zur Diskussion.
Da die Unsicherheit an den Märkten anhält, ist große Vorsicht angezeigt. Trotz attraktiv wirkender Bewertungen könnte die Performance von Risiko-Anlagen in den nächsten Monaten durch eine hohe Volatilität erheblich beeinträchtigt werden. Geduld dürfte sich jedoch auszahlen!
09.02.09
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