Bis vor gut 10 Jahren schien die Rentenzukunft noch gesichert, zumindest Norbert Blüm erklärte uns immer wieder: “Die Renten sind sicher“. Weit gefehlt. Mehr und mehr werden Stimmen laut, dass ein finanziell gesicherter Ruhestand nur durch zusätzliche private Vorsorge möglich ist. Vorsorgen – aber wie? Ein Dschungel von unterschiedlichen Vorsorgeangeboten überschwemmt den Markt und keiner blickt mehr durch – oder doch?
Der Rentenbescheid, der regelmäßig für jeden Bundesbürger von der Deutschen Rentenversicherung Bund erstellt wird, gaukelt aufgrund seiner angenommenen Rentensteigerung von 3,5 % pro Jahr bis 2030 so manchem ein sorgloses Alter vor. Fakt ist jedoch, dass aktuell die Rentenerhöhung - sofern sie überhaupt erfolgt - bei weitem von der Inflation aufgefressen wird und somit die Renten de facto sinken. Liegt also die Inflation lediglich um ein halbes Prozent höher als die Rentensteigerung, so ist nach 30 Jahren ein Euro nur noch 86 Cent wert.
Die gesetzliche Rente reicht definitiv nicht. Gerade die heute 30-55-Jährigen sind von den einschneidenden staatlichen Reformplänen besonders stark betroffen. Für diese Zielgruppe reicht auch die staatlich geförderte Privatvorsorge, die sogenannte „Riesterrente“ nicht mehr aus. „Das Rentenniveau sinkt bis 2050 auf 52 % bis 53 % des letzten Nettolohns. Damit sind wir auf Sozialhilfeniveau.“ prognostiziert Meinhard Miegel, Leiter des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG) in Bonn.
Der beste Weg: Eigeninitiative.
Je nach Eintrittsalter bieten sich dabei unterschiedliche Lösungen an.
Seite bookmarken bei:
© Copyright 2004-2009 Silvia-Fischer-Finanz | Finanzberaterin, Finanzberatung
Lena-Christ-Straße 2, 82031 Grünwald bei München. Alle Rechte vorbehalten.