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Der 20-35-Jährige

Berufseinsteiger und junge Arbeitnehmer haben von der gesetzlichen Rente nicht mehr viel zu erwarten. Bei einer Anlagedauer von über 30 Jahren profitiert diese Altersgruppe vom Zinseszinseffekt überdurchschnittlich stark. Auch die Risiken am Kapitalmarkt sind aufgrund der langen Anlagedauer sehr begrenzt. Als Produkt der ersten Wahl sollte die betriebliche Altersvorsorge gelten, da dadurch ein Teilbetrag des Einkommens steuer- und sozialabgabenfrei angespart werden kann. Seit Januar 2002 sind Arbeitgeber sogar dazu verpflichtet, eine der fünf Formen der betrieblichen Altersvorsorge anzubieten.

Für diese Altersgruppe ist das Thema: Risikoabsicherung fast noch wichtiger als das Sparen.

Für alle, die nach dem 1.1.1961 geboren sind, wurde sowohl die staatliche Rente bei Berufsunfähigkeit als auch die Absicherung der Hinterbliebenen stark eingeschränkt. So erhält man die volle staatliche „Erwerbsminderungsrente“, die 32% des letzten Nettogehalts entspricht, nur dann, wenn man nicht länger als 3 Stunden täglich arbeiten kann. Der ursprünglich ausgeübte Beruf wird dabei nicht berücksichtigt. Der soziale Abstieg vom Arzt zum Parkplatzwächter ist also nicht mehr unmöglich.

Die Lösung für diese Risiken bieten eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Risikolebensversicherung, die entweder als Kombiprodukt oder auch einzeln angeboten werden. Bei der Risikolebensversicherung zur Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall kann man problemlos das Produkt mit dem günstigsten Beitrag wählen, da das versicherte Risiko – nämlich der Tod – klar definiert ist. Anders bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Dort gilt es neben dem Beitrag auch die Versicherungsbedingungen genau zu vergleichen, wobei man unbedingt den besseren Bedingungen den Vorzug vor dem geringeren Beitrag geben sollte.

Eine weitere Möglichkeit der Risikovorsorge stellt die sogenannte Dread-Disease-Versicherung dar, die das Risiko bestimmter, im Vertrag definierter Krankheiten, absichert. Tritt während der Vertragslaufzeit eine der Erkrankungen auf, so wird die Versicherungssume einmalig ausgezahlt. Auch hier gilt es, die Versicherungsbedingungen genau zu vergleichen, zumal die Anbieter unterschiedliche Krankheiten absichern.

Die Rating-Agentur Franke und Bornberg führt jährlich Vergleiche aller am deutschen Markt angebotenen Berufsunfähigkeits- und Dread-Disease-Versicherungen durch.

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