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Börsencrash und kein Ende in Sicht

Seit Jahresanfang sind die Aktienkurse um 48 % (Dax und EuroStoxx 50) nach unten gestürzt. Die Nerven liegen blank und es herrscht Panik. Diese hat sich leider auch auf die Rentenmärkte übertragen. So mussten auch grundsolide Unternehmensanleihen zweistellige Verluste in Kauf nehmen.

Das Ausmaß der aktuellen Finanzkrise wurde von vielen massiv unterschätzt. Genauso wie die Ölkrise 1973/74, der Börsencrash 1987, die Emerging-Market-Krise 1998 und das TMT-Debakel 2000 - 2003. Trotzdem haben sich Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien langfristig als lukrativste, interessanteste und sicherste (!!) Kapitalanlage bewährt, weil man damit in Sachwerten investiert ist und vom Wachstum der Wirtschaft profitiert.

Krisen lassen sich leider nicht vorhersagen – sonst könnte man sie ja vermeiden. „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, wusste schon Mark Twain. Sicher sieht man hinterher immer ganz genau, warum alles so kommen musste.

Heute fallen die Kurse mal wieder massiv und es sieht so aus, als ob wir uns langsam dem totalen Ausverkauf nähern. Mittlerweile sind die Kurse und Bewertungen unzähliger erstklassiger Unternehmen so billig, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Große Investoren wie Warren Buffett, der reichste Mann der Welt, spricht von einer Anlagechance, wie sie nur alle paar Jahrzehnte kommt! Denn der Anstieg der Kurse nach diesem Zusammenbruch wird enorm sein. Freuen wir uns darauf!

24.10.2008

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